Musil Haus erlebte einen Lese-Flashmob

Zum Welttag des Buches am 23. April lud das „Institut für Narrative Kunst NÖ“ zu ihrer Abschlussveranstaltung nach Klagenfurt. Stilles Lesen in der Gemeinschaft und ein Lesungs-Dialog standen im Mittelpunkt.

Auch Dr. Heimo Strempfl (Musilmuseums-Leiter), Landeskulturreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Gaby Schaunig, Organisatorin Dr. Marlen Schachinger-Pusiol und Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz nahmen am Lese-Flashmob teil.

Auch Dr. Heimo Strempfl (Musilmuseums-Leiter), Landeskulturreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Gaby Schaunig, Organisatorin Dr. Marlen Schachinger-Pusiol und Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz nahmen am Lese-Flashmob teil. Foto: Büro Stadtrat Petritz

Am Donnerstagnachmittag sah man vor dem Musil Haus einige Menschen, die es sich mit einem Buch gemütlich machten, um in Gesellschaft anderer still etwas zu lesen. Anlass für diesen „Lese-Flashmob“ war der Welttag des Buches am 23. April. Bereits zum fünften Mal wurde mit „Sternlesen“ zwei Festival-Wochen lang auf die Bedeutung von Büchern und des Lesens aufmerksam gemacht. Die Initiative des „Instituts für Narrative Kunst NÖ“ hat heuer als finale Station Klagenfurt ausgesucht. 

„Der Lese Flashmob macht sichtbar, welche Kraft im gemeinsamen Lesen liegt. Diese Initiative setzt ein starkes Zeichen für die Bedeutung von Literatur. Doch ich bin überzeugt: Lesen sollte nicht nur an einem Aktionstag im Mittelpunkt stehen, jeder Tag kann ein Lesetag sein. Bücher begleiten uns, inspirieren uns und erweitern unseren Blick.“
Kulturreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz 

Nach dem Lese Flashmob folgte im Musil Haus noch ein Lesungs-Dialog aller diesjährigen Lese-Botschafterinnen. Mit dabei waren Irene Diwiak, Anna Herzig, Monika Krautgartner, Anna Ladurner, Elisabeth Lexer, Tina Strohmaier, Marlen Schachinger-Pusiol sowie der Writer’s Space Kärnten.

Eine wichtige Botschaft zum Welttag des Buches. Wer gerne in Büchern schmökert, tut sich selbst etwas Gutes. Denn bereits sechs Minuten Lesen reduziert den Stress nachweislich um 68 Prozent. Die Lebenserwartung um 17 Prozent steigern kann man, indem man 3,5 Stunden pro Woche mit dem Lesen einer zusammenhängenden Geschichte verbringt.

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