Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Frauenreferentin Stadträtin DI Constance Mochar, Mag.a Astrid Malle, Leiterin des Frauenbüros und Mag.a Eva Krainer, Verein EqualiZ – gemeinsam vielfältig! haben gemeinsam mit vielen anderen im Zuge der internationalen Kampagne „One Billion Rising“ heute am Neuen Platz getanzt. Foto: StadtKommunikation/Zechner
Donnerstagmittag, 19. Februar, fand vor dem Rathaus am Neuen Platz die Tanz-Aktion „One Billion Rising“ statt. Im Laufe ihres Lebens erlebt jede dritte Frau Gewalt. Mit einer Weltbevölkerung von ungefähr acht Milliarden Menschen betrifft das mehr als eine Milliarde Mädchen und Frauen. Um öffentlich ein Zeichen zu setzen, auf dieses Thema aufmerksam zu machen und sich solidarisch mit Betroffenen zu zeigen, gibt es diese jährliche Tanz-Aktion. Getanzt wird dabei zu der „One Billion Rising“ Hymne „Break the Chain“ (dt. „Sprengt die Ketten“) von Tena Clark.
„One Billion Rising ist ein Zeichen von weltweiter Solidarität gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Es geht nicht nur um eine Tanzaktion, es geht um Sichtbarkeit und um das Schaffen von Bewusstsein. Wer sich darüber lustig macht, hat nicht verstanden, worum es geht. Wir sind heute gemeinsam aufgestanden für Respekt und das Recht auf ein gewaltfreies Leben für alle.“
Frauenreferentin Stadträtin DI Constance Mochar
Weltweit gehen Menschen seit 2012 auf öffentliche Plätze, um gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu protestieren und zu tanzen. Getanzt wird deshalb, weil tanzen frei ist und das Tanzen von keiner Autorität kontrolliert werden kann. Tanzen bedeutet Selbstbestimmung und die eigene Kontrolle über seinen Körper.
