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Mit dem E-Scooter durch die Stadt

Umweltfreundlich und unkompliziert kurze Wege in der Stadt erledigen, mit dem E-Scooter kein Problem. Seit Juni 2019 sind in Klagenfurt in Abstimmung mit der Stadtverwaltung mit der Tier Mobility Austria GmbH und der Maximal Mobility GmbH zwei Firmen tätig, die Leih-E-Scooter anbieten. Alles was man dazu benötigt, ist die jeweilige App (Tier bzw. Scoota), die auf das Handy geladen wird.

Nach der Registrierung (bei Tier mit Kreditkarte oder Paybal, bei Scoota geht es über Bankeinzug) zeigt die jeweilige App, wo gerade ein freier Scooter steht.

Mittels QR-Scan meldet man sich am Scooter an und schon kann es los gehen. Nach Beendigung der Fahrt die Abmeldung nicht vergessen, sonst zahlt man weiter. Abgerechnet wird nämlich nach Zeit.  Aktuelle Tarifinfos findet man in der App.

Der E-Scooter-Betrieb ist zwischen 6 und 22 Uhr möglich. Während der Nacht werden die Scooter eingesammelt bzw. über GPS deaktiviert. Außerdem ist die Benützung auf das Stadtgebiet beschränkt, eine Fahr um den Wörthersee ist z. B. nicht möglich. Standorte sind auf ganz Klagenfurt verteilt. Die Scooter-Anzahl ist beschränkt, von der Stadt sind pro Anbieter bis zu 170 Roller genehmigt. 

E-Scooter vor dem Stadthaus. Foto: StadtPresse/IW

Die Regeln

In der 31. Novelle zur StVO ist die richtige Verwendung und Ausstattung der E-Scooter gesetzlich geregelt.

  • Elektrisch betriebene Klein- und Miniroller“, also E-Scooter, zählen zu den „Kleinfahrzeugen vorwiegend zur Verwendung außerhalb der Fahrbahn“.
     
  • Bis zu einer Bauarthöchstgeschwindigkeit von max. 25 km/h bzw. einer Motorleistung von 600 Watt werden E-Scooter künftig überall dort zulässig sein, wo auch das Radfahren erlaubt ist.
     
  • Alle Verhaltensvorschriften die für Radfahrer bzw. für E-Bikes gelten, gelten nun auch für Nutzer von E-Scootern.
     
  • Alle Verkehrsflächen die mit Fahrrädern befahren werden dürfen, sind somit auch für E-Scooter freigegeben.
     
  • Verboten ist grundsätzlich das Befahren von Gehwegen und Schutzwegen.
     
  • Ist ein Radweg vorhanden, muss dieser benutzt werden. Vorgeschrieben ist das Benutzen einer Fahrbahn dann, wenn kein Radweg vorhanden ist.
     
  • Auch in Fußgängerzonen, Begegnungszonen und Wohnstraßen darf ein E-Scooter benutzt werden, allerdings ist die Geschwindigkeit anzupassen und auf Fußgänger zu achten. In Klagenfurt wird in der Fußgängerzone die Geschwindigkeit der Roller mittels GPS gedrosselt.
     
  • Darf man mit dem Fahrrad gegen eine Einbahn fahren, dann ist es auch für E-Scooter erlaubt.

 

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